
Liegengebliebene Lastwagen in und vor dem Elbtunnel, rutschende Fahrzeuge auf den Bundesstraßen und viel Stau in ganz Hamburg: Auf den Straßen der Hansestadt brauchten die Auto- und Lkw-Fahrer:innen zum Wochenstart aufgrund des Winterwetters viel Geduld. „Die Rush Hour dauerte heute viel länger als sonst, weil alle so langsam unterwegs waren“, sagte eine Sprecherin der Verkehrsleitzentrale der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Hinzu kommen liegengebliebene Lastwagen, die den Verkehr noch zusätzlich in Stocken bringen. „Mittlerweile wird es aber besser. Wir sind auf dem Weg der Entspannung.“
Lastwagen bleiben im und hinter dem Elbtunnel liegen
Am frühen Morgen gab es wegen Schnee und Glätte Schwierigkeiten auf der A7 in beiden Richtungen und auf der B75 bei Wilhelmsburg. Dort war ein Sattelzug ins Rutschen geraten. Er kam dort nicht weiter vorwärts und blockierte für einige Zeit einen Fahrstreifen. Auf der A7 rund um den Elbtunnel waren mehrere Lastwagen entweder liegengeblieben – einer sogar im Tunnel direkt – oder ins Rutschen geraten. „Ein Lastwagen bei Heimfeld in Richtung Süden stand quer. Es war nicht gesperrt. Aber deshalb dauerte es eben.“
Kurz vor 11:00 Uhr hatte die Verkehrsleitzentrale noch etwa 15 aktive Verkehrsunfälle registriert. Auch zuvor hatte es im gesamten Hamburger Stadtgebiet bereits mehrfach gekracht. „Aber es waren keine Riesen-Unfälle. Wir reden hier nur von Blechunfällen.“
Dieselspur auf A7
Gerade als sich auf der A7 der Verkehr wieder leicht entspannt hatte, musste die Autobahn in Richtung Süden bei Marmstorf jedoch wegen einer längeren Dieselspur gesperrt werden. Dort hatte ein Lastwagen sich vermutlich den Tank aufgerissen und über einer Länge von 100 bis 200 Metern über alle Fahrbahnen hinweg Kraftstoff verteilt.
Stadtreinigung mit 360 Fahrzeugen im Einsatz
Die Hamburger Stadtreinigung war seit kurz nach Mitternacht zu ihrem 12. Volleinsatz unterwegs. Sie sorgte mit 728 Einsatzkräften und 360 Fahrzeugen für geräumte Straßen, Gehwege, Bushaltestellen und Fußgängerüberwege.
Die Feuerwehr musste am Morgen zunächst nicht zu größeren Einsätzen ausrücken, wie ein Sprecher sagte. Wenn auf Dächern zu viel Schnee liegt, ist zunächst stets der Eigentümer zuständig. Bei ihm liege die Sicherungspflicht.
Die Feuerwehr kommt erst zum Einsatz, wenn Menschenleben in Gefahr sind. Zuletzt hatte die Feuerwehr beispielsweise Eisplatten von Lamellen über dem Elbtunnel und vom Hamburger Fernsehturm entfernt.
SAT.1 REGIONAL/dpa












