
Autofahrer:innen und Fußgänger:innen müssen in weiten Teilen Deutschlands weiter mit glatten Straßen rechnen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) besteht fast im gesamten Land Glättegefahr, an der Nordseeküste sowie im Harz kann es auch zu Schneeverwehungen kommen.
In der Südosthälfte gibt es den Expert:innen zufolge gebietsweise strengen Frost zwischen minus zehn und minus 15 Grad. Auf dem Brocken im Harz und auf den Nordseeinseln sind Sturmböen möglich. In der Nacht zum Donnerstag sei im Norden gebietsweise auch Glatteis durch gefrierenden Regen „nicht ganz ausgeschlossen“.
Tagsüber soll es im Westen und Nordwesten erneut schneien. Bis zum Abend soll sich der Schneefall in Richtung Osten bis auf eine Linie von Fehmarn bis zum Schwarzwald ausbreiten. Meist fallen laut DWD ein bis fünf Zentimeter Neuschnee, gebietsweise könnten es auch bis zu zehn Zentimeter werden.
Hamburger Verkehrsbehörde setzt Streusalzverbot aus
Angesichts der heftigsten Schneefälle seit 15 Jahren und dem ständigen Wechsel von Tau- und Frostzeiten hat die Verkehrsbehörde in Hamburg das Verbot von Streusalz auf Gehwegen und Nebenflächen bis zum 21. Januar aufgehoben. Es sei eine Allgemeinverfügung erlassen worden, wonach Hamburger:innen in dieser Zeit klassisches Tausalz auf die Wege streuen dürfen, um vereiste Gefahrenquellen zu beseitigen, teilte die Behörde mit.
„In Hamburg ist in den vergangenen Tagen so viel Schnee wie schon lange nicht mehr gefallen und wir wollen, dass alle sicher durch die Stadt kommen – auch ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen“, erklärte Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne).
Die Stadtreinigung und viele Anlieger:innen hätten in den vergangenen Tagen einen guten Job gemacht, dennoch herrschten an manchen Stellen Vereisungen, die zu gefährlichen Situationen führen können. Tjarks betonte jedoch: „Ich bitte trotzdem alle Hamburgerinnen und Hamburger Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen und maßvoll Gebrauch vom Tausalz zu machen.“
SAT.1 REGIONAL/dpa












