Braunschweig (dpa) –
Die sportlich abgestiegenen Basketball Löwen Braunschweig hoffen auf einen Bundesligaverbleib durch die Hintertür. Weil Zweitligist Kirchheim Knights keine Lizenz für die Erste Liga beantragt hat, ist im Oberhaus ein Platz frei. Dieser soll durch eine Wildcard nachbesetzt werden, wie die Gesellschafterversammlung der BBL GmbH beschlossen hat. Die Braunschweiger, bei denen NBA-Star Dennis Schröder Hauptgesellschafter ist, bewerben sich um diese Wildcard. Dafür haben sie zehn Tage Zeit.
«Der sportliche Abstieg bleibt für uns alle eine große Enttäuschung. Daran ändert auch die nun eröffnete Möglichkeit einer Wildcard nichts. Gleichzeitig bietet sich uns damit die Chance, weiterhin Teil der BBL zu bleiben – und diese Möglichkeit wollen wir wahrnehmen», sagte Löwen-Geschäftsführer Nils Mittmann.
Für die Wildcard müssen die Niedersachsen, die die Saison auf Tabellenplatz 17 abgeschlossen haben, rund 800.000 Euro bezahlen. «Uns ist bewusst, dass der Erwerb einer Wildcard mit erheblichen wirtschaftlichen Anforderungen verbunden ist und kein Selbstläufer sein wird», sagte Mittmann. Man werde aber alles unternehmen, «um diese Chance zu nutzen und dem Basketball in Braunschweig eine zukunftsfähige, erstklassige Perspektive zu geben.»
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