Hamburg (dpa/lno) –
Bei dreiwöchigen Kontrollen vor Grundschulen und Kitas in Hamburg hat die Polizei mehr als 8.000 Verstöße festgestellt – in den meisten Fällen waren Autofahrerinnen und Autofahrer zu schnell unterwegs. Fast 7.000 Mal lösten die mobilen Blitz- oder Messgeräte zwischen Mitte März und Anfang April aus, wie die Polizei mitteilte. Zudem hatten fast 600 Autofahrer falsch geparkt, in mehr als 70 Fällen waren die Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert und fast 50 Mal waren sie oder die Eltern nicht angeschnallt. Außerdem wurden 23 Menschen dabei erwischt, wie sie über eine rote Ampel gefahren sind.
Im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion «Rücksicht auf Kinder … kommt an!» führten die etwa 1.200 Polizeibeamtinnen und -beamte zudem rund 5.000 Gespräche mit Bürgern und Eltern. Eines der Themen waren dabei die sogenannten Elterntaxis. Denn: Wenn Eltern ihre Kinder bis ans Schultor fahren, sind sie nicht nur ein Unfallrisiko, sie hemmen auch die Selbstständigkeit ihrer Kinder.
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