Bundesgericht prüft Pläne für das Kreuz Kehdingen der A20

Das Gericht verhandelt über eine Klage gegen das Autobahnkreuz Kehdingen. (Archivbild) Jan Woitas/dpa
Das Gericht verhandelt über eine Klage gegen das Autobahnkreuz Kehdingen. (Archivbild) Jan Woitas/dpa

Leipzig/Stade (dpa) –

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig befasst sich ab heute mit einer weiteren Klage gegen den Bau Küstenautobahn A20. In dem Verfahren geht es um das geplante Autobahnkreuz Kehdingen im Landkreis Stade, südlich des neu zu bauenden Elbtunnels. Ob bereits am Mittwoch eine Entscheidung fällt, war zunächst offen.

Das Elbfährunternehmen FRS Glückstadt Wischhafen klagt gegen die Planungen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Es sieht sich bei einem weiteren Elbtunnel in seiner Existenz bedroht. Ursprünglich sollte noch eine zweite Klage eines Landwirts verhandelt werden. Das Verfahren sei jedoch kurzfristig aufgehoben worden, teilte das Bundesverwaltungsgericht mit.

Viele Klagen bremsen Bau

Die A20 soll einmal die Niederlande, Norddeutschland und Polen verbinden. Seit Jahren endet die Küstenautobahn vom polnischen Stettin kommend östlich von Bad Segeberg in Schleswig-Holstein. Der Autobahnbau kommt wegen zahlreicher Auseinandersetzungen und Klagen nur zögernd voran.

© dpa-infocom, dpa:260422-930-976317/1

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