Hamburg (dpa/lno) –
Die Hamburger Steuerfahndung hat dem Fiskus im vergangenen Jahr rund 45 Millionen Euro an Mehreinnahmen eingebracht. Es seien 4.028 Steuerfahndungsfälle abgeschlossen worden, so viele wie nie zuvor, teilte die Finanzbehörde mit. Im Vorjahr hatten die Steuerfahnder allerdings deutlich mehr Geld für die Stadt gesichert, nämlich 54,5 Millionen Euro. 2023 waren es sogar 98 Millionen Euro gewesen.
Die Bußgeld- und Strafsachenstelle des Finanzamts schloss 1.101 Straf- und Bußgeldverfahren ab. Die Geldstrafen, -auflagen und -bußen summierten sich auf mehr als 2,5 Millionen Euro, wie es weiter hieß. In besonders schweren Fällen verhängten die Gerichte Freiheitsstrafen von insgesamt 33 Jahren und 2 Monaten. Im Jahr 2024 war die Gesamthaftzeit mit 7 Jahren und 4 Monaten deutlich kürzer gewesen.
Durch vorläufige Vermögensabschöpfung nach Straftaten sicherte die Steuerfahndung im vergangenen Jahr Werte im Umfang von rund 6 Millionen Euro. Darunter waren neben Bargeld auch hochwertige Fahrzeuge, Immobilien, Luxustaschen und ein Gemälde.
Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) dankte den Mitarbeitern des Finanzamts für ihren Einsatz bei der Bekämpfung von Steuerkriminalität. «Ihr Engagement ist ein wichtiger Baustein für mehr Steuergerechtigkeit und die Sicherung unseres Steueraufkommens», sagte Dressel.
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