Lübeck (dpa/lno) –
Nach dem mutmaßlichen Versprühen von Reizgas an einer Lübecker Schule sind neun Menschen zur Untersuchung ins Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in der Hansestadt gebracht worden. Sie hatten zuvor über eine Reizung der Atemwege geklagt, teilte die Feuerwehr mit.
Gegen 10.35 Uhr am Vormittag waren Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu der Schule in der Straße Am Behnckenhof gerufen worden. Mehrere betroffene Personen hätten dort über Reizungen der Atemwege berichtet, woraufhin 14 Rettungswagen, Notärzte und Feuerwehrleute angerückt seien. Die Zufahrtsstraßen wurden gesperrt.
In dem Schulgebäude soll vermutlich Pfefferspray versprüht worden sein, hatte die Polizei zuvor berichtet. Vor Ort hätten die Rettungskräfte 95 Personen angetroffen. Für die Eltern der Schülerinnen und Schüler sei ein Infopunkt eingerichtet worden. Der Einsatz an der Schule im Lübecker Stadtteil St. Lorenz sei gegen 12.30 Uhr beendet worden, erklärte die Feuerwehr.
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