Hamburg (dpa/lno) –
Das Miniatur Wunderland in Hamburg soll noch in diesem Jahr seine erste Achterbahn bekommen. «Ich will eine funktionierende Achterbahn mit realistischen Geschwindigkeiten hinbekommen. Da bin ich auch schon zwei Jahre dran», sagte Gerrit Braun zu einem seiner aktuellen Herzensprojekte. «Ich bin Achterbahn-Fan. Es war schon immer ein Traum, dass wir mal eine funktionierende Achterbahn haben.»
Das klinge zwar zunächst banal, sei aber technisch sehr herausfordernd. «Wenn wir den Maßstab hundertmal kleiner haben, dann müssten wir auch hundertmal langsamer fallen. Das geht mit der Erdanziehungskraft nicht. Deswegen haben wir es 25 Jahre lang nicht hinbekommen.» Doch nun haben er und sein Team eine Lösung ertüftelt. «Ich kenne schon erste Testfahrten, erste Bilder. Das sieht toll aus.» Wichtig sei nun, dass die Achterbahn auch im Dauerbetrieb funktioniert. Vorbild für ist die «Voltron Nevera»-Bahn im Europa-Park Rust.
Achterbahn, Regenwald und Anden kommen noch 2026
Gerrit Brauns Ziel ist, die Achterbahn noch in diesem September in Betrieb zu nehmen. Das Miniatur Wunderland der Brüder Gerrit und Frederik Braun feiert in diesem Jahr 25-jähriges Bestehen. 2001 haben sie es eröffnet und seitdem zum Touristenmagnet gemacht. Allein im Jahr 2024 besuchten fast 1,6 Millionen Menschen aus aller Welt die Modelllandschaft mit den vielen weltbekannten Sehenswürdigkeiten im Kleinformat.
In diesem Jahr sollen zudem der Regenwald mit Echtwasser-Wasserfällen sowie die Anden und die Atacama-Wüste eröffnet werden. «Das ist ein Riesen-Bauabschnitt. Da wird unfassbar», sagte Frederik Braun.
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