21 Verletzte nach Busunfall – Niemand mehr in Lebensgefahr

Am Donnerstag kam es zu einem Großeinsatz an der Unfallstelle. (Symbolbild) Marcus Brandt/dpa
Am Donnerstag kam es zu einem Großeinsatz an der Unfallstelle. (Symbolbild) Marcus Brandt/dpa

Hamburg (dpa/lno) –

Nach dem schweren Busunfall im Hamburger Stadtteil Barmbek-Nord schwebt laut Polizei niemand mehr unter den 21 Verletzten in Lebensgefahr. Bei einem Fahrgast und dem 69 Jahre alten Busfahrer hatte nach dem Unfall am Donnerstagmittag zunächst Lebensgefahr bestanden. Ihr Zustand sei mittlerweile stabil, teilte die Polizei einen Tag später mit. Sie prüfe derzeit unter anderem, ob eine plötzliche Erkrankung des Busfahrers Ursache für den Unfall gewesen sei. 

Der Linienbus war laut Polizei am Donnerstag gegen zwei geparkte Autos am Straßenrand gestoßen und schließlich frontal gegen einen Baum geprallt. Der Busfahrer wurde durch den Zusammenstoß in der Fahrerkabine des stark deformierten Busses eingeklemmt und musste mit schwerem Gerät befreit werden, wie die Feuerwehr berichtete.

Unfall führte zu Großeinsatz

Mindestens 18 Verletzte wurden ins Krankenhaus gefahren. Den Angaben zufolge wurden vor Ort in einem Großraumrettungswagen der Feuerwehr weitere Menschen medizinisch und psychisch versorgt. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben auch mit Spezialfahrzeugen vor Ort. Bis zum späten Nachmittag waren demnach rund 120 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes Hamburg mehr als vier Stunden im Einsatz in der Drosselstraße.

Durch den Zusammenprall mit dem Baum sei der Bus massiv beschädigt worden, wie die Polizei mitteilte. Unter anderem wurde die gesamte Frontscheibe des Busses zerstört. Die Straße war demnach zwischenzeitlich zwischen der Steilshooper- und der Bramfelder Straße in beiden Richtungen gesperrt. Laut Feuerwehr wurde auch ein instabiler Baum gesichert, der durch den Aufprall zu kippen drohte. Die Bergung des Busses hatte mehrere Stunden gedauert.

© dpa-infocom, dpa:260327-930-875447/1

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