Gefährliche Halloween-Süßigkeiten? Polizei rät zur Vorsicht
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Gefährliche Halloween-Süßigkeiten? Polizei rät zur Vorsicht

1. November 2026

Bremen/Salzgitter (dpa/lni) -

Nach Meldungen über Schokoriegel und Bonbons mit spitzen Gegenständen warnt die Polizei in Hannover, Bremen und Salzgitter vor dem arglosen Verzehr von Süßigkeiten, die bei Halloween gesammelt wurden. Die Beamten bitten Eltern, geschenkte Süßigkeiten zu überprüfen und Auffälligkeiten der Polizei zu melden. 

Die Polizeidienststellen hatten jeweils von einem Fall gesprochen. Auch in anderen deutschen Städten gab es Meldungen über Süßigkeiten mit Nadeln oder anderen Metallobjekten - etwa in Thüringen, Baden-Württemberg und Bayern. 

 

Nähnadeln und Nagel in Schokoriegeln und Bonbons

In Hannover fand ein neunjähriges Mädchen, das mit seinen Erziehungsberechtigten von Haus zu Haus gezogen war, in drei einzeln verpackten Süßigkeiten jeweils eine Nähnadel. Wie die Polizei weiter mitteilte, handelte es sich um einen Schokoriegel und zwei Kaubonbons. Das Kind blieb unverletzt. Die Beamten bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.

In Bremen fand eine Mutter, die mit ihren Kindern an Halloween unterwegs war, am Abend einen Schokoriegel mit einem Nagel und informierte die Polizei. Verletzt wurde niemand, wie ein Polizeisprecher sagte. Hinweise auf weitere manipulierte Süßigkeiten im Stadtgebiet gab es demnach zunächst nicht. 

In Salzgitter schilderte eine Frau der Polizei, dass sie in einem Schokoriegel eine Nadel gefunden habe. Demnach hatten ihre Kinder die Süßigkeit zu Halloween geschenkt bekommen. In allen drei Fällen ermitteln die Beamten wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.

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Quelle: dpa