Grob geschätzt, hat Günter Zint in seinem Berufsleben rund zwei Millionen Fotos gemacht. Ein Großteil davon entstanden auf St. Pauli. Der Fotograf ist längst nicht nur Beobachter des Stadtteils, sondern selbst auch ein Kiez-Original. „Wilde Zeiten“ heißt der neue Bildband von Günter Zint. Mit dem Titel sind die sechziger, siebziger und achtziger Jahre zwischen Großer Freiheit und Hafenstraße gemeint. Der Bildband endet zwar im Jahr 1989, die Zeiten danach seien aber nicht weniger wild gewesen, so Zint. Der Fotograf plant für das kommende Jahr bereits die Fortsetzung: Von der Roten Flora bis G20.

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