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Wie stark tragen Kinder zur Verbreitung des Coronavirus bei? Diese Frage ist bis heute nicht abschließend geklärt, denn der Prozentsatz von mit COVID-19 infizierten Kindern in der Bevölkerung ist nicht bekannt. Um mehr Informationen zu erhalten, gibt es in Hamburger Kinderkliniken und im Kinder-UKE (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) eine umfassende Datenerhebung – mittels Fragebogen, Testung und Nachuntersuchung positiver Fälle.

Aus dem von Univ.-Prof. Dr. med. Ania C. Muntau, Klinikdirektorin und Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin am UKE in Hamburg, veröffentlichten Zwischenstand der „C19.CHILD HAMBURG Studie“ geht nun hervor, dass bei keinem der über 3.000 untersuchten Kinder, die im Schnitt 7,4 Jahre alt sind, eine akute Infektion mit SARS-CoV-2 nachweisbar war. Bei 36 Kindern wurden Antikörper nachgewiesen.

Geringeres Ansteckungsrisiko bei Kindern?

Ob Kinder nun weniger ansteckend seien als Erwachsene, kann nach Angaben der Ärztin derzeit nicht beantwortet werden, da die Studie in Zeiten des Lockdowns durchgeführt wurde. Dies könne man nur während einer Infektionswelle bestimmen. Solche Daten lägen nicht vor.

Hier können Sie die Konferenz in voller Länge verfolgen:

 

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