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Als im Kreis Pinneberg Anfang der Woche der Sieben-Tage-Inzidenzwert die 200er-Marke überschritten hat, wurden für die Bürger:innen weitere Einschränkungen beschlossen. Eine der Maßnahmen ist ein Betretungsverbot von Naherholungsgebieten, in denen es regelmäßig zu Menschenansammlungen kommt. Und das gilt nicht nur für Tourist:innen an den Wochenenden, sondern für alle – sehr zum Ärger von Joggern oder Hundebesitzer:innen. An der Hetlinger Schanze nahe Wedel beispielsweise ist für Spaziergänger:innen unter der Woche das Abstandhalten kein besonders großes Problem. Gleiches gilt für die Holmer Sandberge, die nur ein paar Kilometer entfernt sind. Doch das zuständige Amt Geest und Marsch Südholstein hat gemeinsam mit dem Kreis Pinneberg am Sonntag verfügt, dass die beiden Gebiete für Freizeitzwecke gesperrt werden.

Uwe Hüttner ist ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Holm. In die Entscheidung, die Sandberge zu sperren, war er nicht eingebunden. Hüttner kann nicht verstehen, warum auch die rund 3.000 Holmer:innen das 120 Hektar große Gelände nicht mehr betreten dürfen.

Neben der Hetlinger Schanze und den Holmer Sandbergen ist auch das Himmelmoor in Quickborn vorerst bis Sonntag (31. Januar) zum Sperrgebiet erklärt worden. Wer gegen das Betretungsverbot verstößt, muss mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen. Die Mitarbeiter:innen des Ordnungsamts seien aber angehalten, mit Augenmaß zu kontrollieren.

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