Copy LinkCopy LinkShare on MessengerShare on Messenger

Jedes Jahr am 25. November ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Dieser Tag wird auch als Orange Day bezeichnet. In Hannover wurden, um auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen, 16 prominente Gebäude orange angestrahlt. So auch das Neue Rathaus, von wo aus Reporterin Antonia Wellmann während der Sendung live zugeschaltet wurde. Sie hat mit Sonja Köhler, der Organisatorin des Aktionstages, gesprochen.

Hier bekommen Betroffene Hilfe

Im Notfall: 110 wählen!

Bei akuter Bedrohung oder Gewalt sollten Sie sich sofort – bei Tag und Nacht – an die Polizei wenden. Das können Sie auch über den Notruf 110 tun.

In Niedersachsen gibt es ein engmaschiges Netz an Hilfen für Betroffene. Die Angebote reichen von Frauenhäusern über Beratungs- und Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt (BISS) und Gewaltberatungsstellen bis hin zu Notrufen.

Das gesamte niedersächsische Gewaltschutzsystem für Frauen steht auch in Zeiten der Corona-Krise weiterhin zur Verfügung. Die 46 Gewaltberatungsstellen sind telefonisch und per E-Mail erreichbar und bieten zum Teil auch Online-Beratung an. 43 Einrichtungen nehmen gewaltbetroffene Frauen auf. Grundsätzlich kann immer im Sinne des Grundsatzes „Wer schlägt, muss gehen!“ der Täter durch polizeiliche Anordnung der Wohnung verwiesen werden.

Bundesweites Hilfetelefon  „Gewalt gegen Frauen“

Eine erste Beratung bietet das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter

Tel.: 08000/116 016

an. Das Hilfetelefon ist rund um die Uhr erreichbar, die Beratung ist vertraulich, kostenlos und wird in 18 Sprachen angeboten (www.hilfetelefon.de).

 „Netzwerk ProBeweis“

Das „Netzwerk ProBeweis“ bietet von Gewalt Betroffenen in Niedersachsen flächendeckend in 40 Kliniken die Möglichkeit, Beweise sichern zu lassen – unabhängig von einer eventuellen späteren Strafverfolgung: www.probeweis.de

Tel.: 0511/532 4599

Programm „Worte helfen Frauen“

Das Programm „Worte helfen Frauen“ (www.worte-helfen-frauen.de) wendet sich gezielt an geflüchtete Frauen. Um Sprachbarrieren abzubauen, können alle Einrichtungen, die zu frauenspezifischen Belangen beraten, mit diesem Projekt den Einsatz von Sprachmittlungen direkt und kostenfrei in Anspruch nehmen.

Zur Startseite