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Eines der häufigsten Probleme, das Patientinnen und Patienten bei ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt schildern, ist Schwindel. Mit zunehmendem Alter tritt er immer öfter auf. Auch seine Ursachen werden immer vielfältiger.

Welche Arten von Schwindel gibt es?

Bei Schwindel wird zwischen zwei Arten unterschieden: Drehschwindel (fühlt sich an wie Karussellfahren) und Schwankschwindel (fühlt sich an wie Bootfahren). Es gibt zudem zahlreiche Schwindelsyndrome wie beispielsweise Benigner peripherer paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPPV) (äußert sich durch Kopf- oder Körperlageänderung ausgelöste, meist heftige Drehschwindelattacken, dauert weniger als eine Minute und wird begleitet von Oszillopsien, Übelkeit und Erbrechen) oder Phobischer Schwankschwindel (zeigt sich durch Schwankschwindel und subjektive Stand-/Gangunsicherheit. Betroffene empfinden attackenartige Fallangst ohne Sturz). Die Dauer entscheidet darüber, ob es sich um eine Schwindelattacke oder Dauerschwindel handelt. Eine Drehschwindelattacke beispielsweise hält Sekunden an, während Dauerdrehschwindel bis zu mehreren Wochen andauern kann.

Neue Tagesklinik in Hamburg bietet ursachenspezifische Therapie an

In der neu eröffneten Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg, einer interdisziplinären Tagesklinik für Schwindel-Patientinnen und -Patienten, soll nun auf die vielfältigen Bedürfnisse der Betroffenen eingegangen werden. Die Klinik bietet eine ursachenspezifische ärztliche und psychologische Therapie sowie eine physikalische Rehabilitation an. Das neue Therapieangebot wird ärztlicherseits gemeinsam von Spezialisten der HNO-Heilkunde und Neurologie betrieben.

Quellen: Deutsches Schwindelzentrum, Asklepios Klinik St. Georg

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