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Ein Ehepaar aus Gifhorn soll laut Anklage mehrere Mädchen teilweise schwer sexuell missbraucht haben und muss sich seit Donnerstag dafür vor Gericht verantworten. Der Erzieher und die Sozialpädagogin haben eine soziale Wohngruppe für hilfebedürftige Kinder, Jugendliche und Erwachsene betreut.

Die Frau soll von den sexuellen Vorlieben ihres Mannes gewusst und trotzdem nicht eingegriffen haben. Ihr werden fünf Misshandlungsfälle vorgeworfen, ihrem Mann sexueller Missbrauch von Kindern in elf und Misshandlung in vier Fällen. Die sexuelle Erregung durch Windeln und menschliche Exkremente soll immer wieder eine Rolle gespielt haben. Auch soll ein Mädchen mehrere Tage in einem Hundekäfig eingesperrt worden sein. Der Träger der sozialen Einrichtung soll von einem der Opfer über den Missbrauch informiert worden sein, getan wurde offenbar aber nichts. Es könnte auch noch mehr Opfer geben. Seit März sitzen beide in Untersuchungshaft. Ein Urteil wird für Dezember erwartet.

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