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Teilnehmer des Green Seven Summit v.l.n.r.:  Dieter Mennekes,  Prof. Dr. Maja Göpel, Prof. Dr. Karen Helen Wiltshire, Conrad Albert und Prof Dr. Martin Zimmer. Foto: Albert Albers

Das Thema Klimaschutz ist in aller Munde und auch auf Sylt wurde nun ordentlich „Welle gemacht“. „Wir können, noch, die Richtung ändern. Und wir sind entschlossen, dies zu tun“, heißt es in einer Pressemitteilung zum sogenannten Green Seven Summit, der am Wochenende auf Sylt losgestoßen wurde. Im Rahmen des Windsurf World Cup wurde zwei Tage lang darüber gesprochen, was uns eigentlich daran hindert, endlich entschlossen zu handeln. „Wir möchten Probleme benennen und Lösungen erarbeiten“, so die Veranstalter des Green Seven Summit. Ehrengäste waren unter anderem Prof. Dr. Maja Göpel, Generalsekretärin des wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung oder auch Conrad Albert, der stellvertretende CEO ProSiebenSat.1 Media SE.

Viele Klimaschutz-Aktionen geplant

Auch am Montag und Dienstag geht das vielseitige Programm mit Workshops und Vorträgen zum Thema Klimaschutz weiter. Eigentlich sei am Sonntag noch eine Plastik-Sammelaktion geplant gewesen, doch die musste wegen des Sturmtiefs „Mortimer“ verschoben werden. Weitere geplante Aktionen im Eventzeitraum: Berechnung und Kompensation von Emissionen für Besucher vor Ort, Verkauf von Mangrovenpatenschaften oder Accessoires aus recycelten Werbemitteln.

Kann Sylt klimaneutral werden?

„Wir wissen, wie es um unsere Welt bestellt ist. Wir wissen, welches Schicksal der Insel droht“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Seit vielen Jahren begleitet Bewohner wie Besucher die bange Frage: Ist Sylt noch zu retten? Die Anstrengungen sind gewaltig. Der Schutz der Küste hat existentielle Bedeutung: „We nich will dieken, de mutt wieken“. Wer nicht hilft beim Deichschutz, der muss gehen, so sagt man auf der Insel. Was muss getan werden? Die Veranstalter wollen in Workshops und Podiumsdiskussionen „einen Prozess in Gang setzen, der unumkehrbar ist, wie eine Welle, die sich nicht aufhalten lässt.“ Zudem wolle man überlegen, ob und wie es gelingen kann, Sylt so schnell wie möglich klimaneutral zu machen. „Wir wollen uns anstrengen, damit es funktioniert. Wir wollen gemeinsam nach Lösungen suchen. Und so zu einem Vorbild für andere Inseln, Städte und Länder werden.“

Veranstaltungsorte sind das Erlebniszentrum Naturgewalten in List, der Alte Kursaal in Westerland, das Wyn. Strandhotel in Westerland, das Hotel Benen-Diken-Hof in Keitum und die VIP-Lounge des World Cups am Brandenburger Strand. Touristen wie Einheimische seien herzlich willkommen. „Wir wollen eine große Welle lostreten und freuen uns über jeden, der mit uns diese Welle reiten will.“

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