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Der Bezirk Hamburg-Nord verbietet Einfamilienhäuser. Diese Meldung ging bundesweit durch die Presse. Das wäre der Anfang vom Ende des deutschen Eigenheims, des Häuslebauers. Was haben Grüne und SPD da also nun genau beschlossen?

In den zukünftigen Bebauungsplänen sollen keine Flächen mehr für neue Einfamilienhäuser ausgewiesen werden. Dort, wo jetzt schon welche stehen und wo die alten Bebauungspläne das vorsehen, können natürlich weiter Eigenheime gebaut werden, wenn zum Beispiel ein altes Haus abgerissen wird. Die Regelung bezieht sich nur auf neu ausgewiesene Flächen. Das Bezirksamt begründet die Entscheidung gegen neue Eigenheime mit der Wohnungsnot in Hamburg.

Wie groß der Mangel an Freiflächen im Bezirk Nord ist, zeigt das Beispiel Pergolenviertel nahe der City Nord. Dort mussten für Neubauten 330 Kleingärten weichen. Auf acht Hektar sind dort nun 1.700 Wohnungen entstanden. Einfamilienhäuser sind nicht vorgesehen. Zu Recht, finden auch Vertreter:innen der Wohnungswirtschaft.

Jungen Familien, die gerne ein Haus haben möchten, bleibt also nur die Möglichkeit, entweder tief in die Tasche zu greifen oder sich im Hamburger Umland etwas zu suchen.

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