Einsatz der Bundespolizei auf Litauen-Fähre in Kiel

Die Bundespolizei ist am Dienstagabend zu einem Einsatz auf die Fähre „Victoria Seaways“ im Kieler Hafen (Schleswig-Holstein) gerufen worden. Es habe einen Hinweis eines Passagiers gegeben, der einer polizeilichen Überprüfung bedurft habe, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Dienstagabend der dpa. Um was es genau gegangen sei, wollte er nicht sagen, weil es Thema laufender Ermittlungen sei. Die Fähre hatte am frühen Abend aus dem litauischen Klaipeda kommend in Kiel festgemacht. Der Einsatz sei noch am Abend beendet worden, teilte die dänische Reederei DFDS mit. Von ihr wird die Linie betrieben.

Die Litauen-Fähre „Victoria Seaways“ liegt an der Mole des Kieler Ostuferhafens. Foto: Axel Heimken/dpa

Nach Angaben des Polizeisprechers war eine größere Anzahl von Polizeikräften auf dem Schiff im Einsatz. Wie viele genau, wollte er ebenfalls nicht sagen. An Land hätten sich zunächst weitere Einsatzkräfte bereit gehalten. Diese vorsorgliche Maßnahme habe sich dann aber als unnötig herausgestellt. Zuvor hatte ein Bundespolizeisprecher bereits von einem „ganz normalen Polizeieinsatz“ gesprochen.

Nach unbestätigten Informationen der „Kieler Nachrichten“ hatte die Besatzung der Fähre die Bundespolizei um Hilfe gebeten. Das Einsatzschiff „Neustadt“ habe per Schlauchboot ein Polizeiteam an Bord der Fähre gebracht.

Mit dpa

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