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Nach den Anti-Rassismus-Demonstrationen in Hamburg Anfang Juni stellte sich die Frage, wie Polizei und Behörden in Corona-Zeiten mit solchen Massenversammlungen umgehen sollen. Archivbild: 17:30 SAT.1 REGIONAL

Sommerliche Temperaturen, Ferienbeginn und gleich mehrere Versammlungen: Kurz vor dem Wochenende appelliert die Polizei an die Hamburger, die Corona-Regeln einzuhalten. Am Wochenende werden neben dem Feier-Publikum, das schon in den vergangenen Wochen für Einsätze sorgte, auch Demonstranten unterwegs sein. Außerdem gilt für Kioske im Schanzenviertel und an vier weiteren Kiosken in der Stadt ein Alkoholverkaufsverbot. Dieses Verbot gilt Freitag und Samstag, jeweils in der Zeit von 17:00 bis 6:00 Uhr.

Demonstrationen am Wochenende

So ist am Freitagabend eine Demo von der Interventionistischen Linken im Hamburger Schanzenviertel geplant. Über einen Facebook-Post hatten die Veranstalter die Kundgebung mit dem Thema „Polizei, Rassismus und Gewalt“ angekündigt.

Auch Audrey Boateng, die zuvor schon Demonstrationen in Hamburg organisiert hatte, teilte über die sozialen Medien eine Kundgebung an. Über Instagram ruft sie zu einer Anti-Rassismus-Demo am Samstag auf.

Die Polizei hat im Blick auf den Ferienbeginn und die anstehenden Demonstrationen an die Bürger der Stadt appelliert, die geltenden Corona-Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Die Reduzierung von Infektionsketten bleibe trotz aktuell geringer Infektionszahlen weiterhin besonders wichtig, sagte Polizeipräsident Martin Meyer. Vor allem die vergangenen Wochenenden hätten gezeigt, dass es an Elbe, Alster oder auch im Schanzenviertel immer wieder zu größeren Menschenansammlungen und damit auch zu Verstößen gegen die Eindämmungsverordnung gekommen ist.

 

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