Clubs und Corona: Bündnis „Alster in Flammen“ startet Testparty mit 70 Gästen in Hamburg

Foto: Pexels/Martin Lopez/Symbol

Das Hamburger Aktionsbündnis „Alster in Flammen“ (#AlarmstufeRot) will über ein Pilotprojekt beweisen, dass sich Clubs gegen das Coronavirus wappnen und ihre Gäste schützen können. Dazu sollen am Samstag in einer Woche in einem Club 70 Gäste und das Personal an einer wissenschaftlich begleiteten Party teilnehmen, wie das Aktionsbündnis am Freitag mitteilte.

Tests, Kontaktnachverfolgung, App-Tracking und Luftfilteranlagen

Zu den Corona-Vorkehrungen zählten Vor-Ort-Testungen sowie eine Kontaktverfolgung und Tracking über die App PassGo. Zusätzlich reinige eine Filteranlage 99,9 Prozent der Luft. „All das soll gewährleisten, dass es im Club kein Covid-19-Infektionsrisiko gibt.“ Der Vyver-Tracker erlaube zudem eine Abstands- und Zeitmessung, um die Daten für die Wissenschaft auswerten zu können.

Clubs seit März 2020 geschlossen – Wiedereröffnung bislang nicht absehbar

In Hamburg darf seit Freitag erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie unter strengen Auflagen wieder draußen getanzt werden, Innenräume sind aber weiter tabu. Voraussetzung für ein Tanzvergnügen unter freiem Himmel ist, dass alle Besucher:innen negativ getestet, vollständig geimpft oder genesen sind. Außerdem dürfen maximal 250 Menschen ohne Maske feiern. Die Hamburger Clubs sind wegen der Corona-Pandemie bereits seit Mitte März vergangenen Jahres geschlossen, eine Wiedereröffnung ist bislang nicht absehbar.

In Niedersachsen und Schleswig-Holstein bereits wieder geöffnet

In Schleswig-Holstein dagegen dürfen Diskotheken – einschließlich der Innenbereiche – bereits seit Montag wieder öffnen – allerdings auch nur unter strengen Vorgaben für maximal 125 Personen. Niedersachsen hatte bereits Ende Mai die Öffnung von Clubs und Diskotheken in Landkreisen mit einer Inzidenz unter 35 erlaubt.

Mit dpa

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