
Wetter und Kaufzurückhaltung bremsen den Freimarkt
1. November 2026
Bremen (dpa/lni) -
Rund 1,4 bis 1,5 Millionen Menschen haben in diesem Jahr den 991. Bremer Freimarkt besucht. Damit lag die Besucherzahl etwas unter der der vergangenen Jahre, wie Susanne Keuneke, Vorsitzende des Verbands der Schausteller und Marktkaufleute Bremen, sagte. Gründe seien das schlechtere Wetter und eine gewisse wirtschaftliche Kaufzurückhaltung gewesen. Die Umsätze seien etwas niedriger ausgefallen.
«Wir haben ein sehr, sehr starkes letztes Wochenende gehabt mit hohem Besucherandrang», sagte Keuneke. Die ersten beiden Freimarkt-Wochenenden seien verregnet und windig gewesen.
Polizei spricht von überwiegend friedlichem Familienfest
«Es gab einige Freimarkt-typische Straftaten, aber im Großen und Ganzen würden wir von einem friedlichen Familienfest sprechen», sagte ein Polizeisprecher. Körperverletzungen, Diebstähle und Straftaten im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln habe es gegeben. Die Fallzahlen dürften ähnlich wie im Vorjahr ausfallen. Eine abschließende Bilanz steht noch aus.
Einen Zwischenfall gab es bereits zu Beginn des Volksfests: Ein Wohnanhänger brannte vollständig aus. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden dürfte erheblich sein.
Traditionelle «Beerdigung» zum Abschluss
Am Sonntag endet das Volksfest nach 17 Tagen. Rund 300 Schausteller waren seit dem 16. Oktober mit Buden und Fahrgeschäften auf der Bürgerweide vertreten. Zum Abschluss ziehen am Sonntagabend traditionell schwarz gekleidete Schausteller mit Zylinder und Sarg an den Fahrgeschäften vorbei. Mit Leckereien und roten Rosen verabschieden sie die Besucher.
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Quelle: dpa
