„G20 Protestwelle“: Aktivisten werben in Hamburg für Großdemo

Thema am 18.05.2017
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Auf der Binnenalster wurde am Donnerstag fleißig gegen die Politik der G20 gepaddelt. Aktivisten von Greenpeace, dem BUND DGB Nord und „Mehr Demokratie“ wollten schon einmal auf ihre Protestaktion „G20 Protestwelle“ am 2. Juli aufmerksam machen. So sollen möglichst viele Teilnehmer dafür gewonnen werden.

Unterdessen gab es am Donnerstag außerdem in der fünften Runde endlich eine Einigung über den Verlauf der großen Demo am 8. Juli. Auf dem Deichtorplatz soll der Demonstrationszug starten und geht dann die Willy-Brand-Straße hoch bis zum Millerntorplatz. Da bis zu 100.000 Menschen erwartet werden, darf die Spitze des Zuges noch ein Stückchen in die Reeperbahn hinein und über die Simon-von-Utrecht-Straße eine Runde bis zurück auf den Millerntorplatz drehen. Dieser Schleife wurde von den Sicherheitskräften zugestimmt, um auch dem Rest des Zuges die Möglichkeit zu geben, auf den Millerntorplatz zu kommen. Das Heiligengeistfeld ist für die Polizei aus Sicherheitsgründen nicht verhandelbar. Eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts wird in den nächsten Wochen erwartet.

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