Drei Badetote in Niedersachsen am Sonntag

Aus dem Haselünner Badesee im Emsland ist am Sonntag eine Frau tot geborgen worden. Ein Segler habe die 68-Jährige leblos im Wasser treibend gesehen, die Polizei sei gegen 16.30 Uhr informiert worden. Anschließend habe die Feuerwehr die Frau aus dem Wasser geholt. Dem Polizeisprecher zufolge konnte ein Notarzt danach nur noch ihren Tod feststellen. Nach bisherigen Ermittlungen, handelt es sich um einen Badeunfall, ein Fremdverschulden konnte bereits ausgeschlossen werden.

Auch im ehemaligen Steinbruch „Körnerbruch“ in Velpke (Region Helmstedt) kam es am Sonntagnachmittag zu einem tödlichen Badeunfall, bei dem ein 21-Jähriger starb. Der junge Mann sei aus bislang unbekannten Gründen in Not geraten und untergegangen, teilte die Polizei mit. Die Rettungsversuche von Badegästen blieben den Angaben zufolge erfolglos. Der junge Mann wurde noch zunächst von Tauchern der Berufsfeuerwehr Wolfsburg geborgen, starb aber am frühen Abend im Krankenhaus.

Im Landkreis Vechta haben Einsatzkräfte trotz großangelegter Suche einen in einem Badesee vermissten Mann nur tot bergen können. Es gebe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, teilte die Polizei am Montag mit. Demzufolge ging der aus Bippen im Landkreis Osnabrück stammende Mann alleine am Sonntag im Heidesee schwimmen. Nachdem er nicht zurückkam und seine Bekannte ihn auch nicht finden konnte, suchten 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) nach dem 48-Jährigen. Auch Boote, Taucher und Drohnen wurden eingesetzt. Das gesamte Gelände wurde geräumt. Am späten Nachmittag fand ihn eine Tauchergruppe leblos im See.

Mit dpa

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