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So oder so – es ist eine Wahl für die Geschichtsbücher. In Straßburg stimmen die Abgeordneten des EU-Parlaments Dienstagabend um 18 Uhr darüber ab, ob die Niedersächsin Ursula von der Leyen Präsidentin der Europäischen Kommission wird. Sie wäre die erste Frau an der Spitze. Wird sie abgelehnt, wäre es das erste Mal, dass ein Parlament einen Kandidaten durchfallen lässt.

Bis zuletzt kämpfte von der Leyen um Stimmen. Um Kommissionspräsidentin zu werden, braucht sie 374 der 747 Abgeordneten Stimmen. Vor allem Grüne und Linke lehnen Ursula von der Leyen ab. In ihrer Rede ging die Kandidatin deshalb auf die Fraktionen zu. Sie verspricht, dass Europa bis 2050 klimaneutral sein soll, dass Internetgiganten ihre Steuern künftig in dem Land zahlen sollen, in dem sie anfallen und zudem wolle sie die Frauenrechte stärken.

Die Wahl wird eine Zitterpartie. Sollte sie wirklich durchfallen, müsste der Europäische Rat innerhalb eines Monats einen neuen Vorschlag machen.

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