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Fast zufällig kam jetzt heraus, dass die Currywurst möglicherweise in Niedersachsen erfunden wurde und nicht – wie bisher angenommen – in Berlin. 1946 soll sie erstmals auf Schloss Bückeburg serviert worden sein.

Bislang galt Herta Heuwer als die Erfinderin der Currywurst. 1949 soll sie der Legende nach in ihrer Imbissbude in Berlin mit Ketchup, Chillipulver, Paprika und Gewürzen rumexperimentiert haben. Unter dem Namen „Chillup“ hat sie sich ihre Sauce patentieren lassen. Der wahre Erfinder soll aber Ludwig Dinslage sein. 1946 kochte er in der Schlossküche in Bückeburg für die britischen Besatzungsoffiziere. Aus Ketchup- und Gewürzresten soll er die erste Currywurstsauce kredenzt haben – drei Jahre vor Herta Heuwer. Erst vor einigen Monaten meldete sich der Sohn des vermeintlichen Currywurst-Erfinders, Axel Dinslage, beim Fürsten – per E-Mail. Dieser war sofort begeistert und ging auf Spurensuche in den Archiven des Schlosses. Der stichfeste Beweis fehlt allerdings noch.

Wo die Currywurst nun also wirklich erfunden wurde, ist den meisten wahrscheinlich vollkommen Wurst. Nicht aber dem Fürsten. Die weitere Recherche hat er zur Chefsache erklärt, um zu beweisen, dass die Currywurst auch wirklich auf Schloss Bückeburg erfunden wurde.

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