Womöglich islamistischen Anschlag verhindert: Niedersachsen schiebt Gefährder ab

Nach dem Festsetzen eines islamistischen Gefährders wegen eines womöglich kurz bevorstehenden Anschlags hat Niedersachsen den in Drochtersen im Kreis Stade lebenden Mann abgeschoben. „Ich bin dankbar, dass die Sicherheitsbehörden durch ihr konsequentes Handeln einen möglichen islamistisch motivierten Anschlag verhindert haben“, sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Dienstag im Landtag in Hannover.

Drei Tage nach Festnahme bereits in Heimatland abgeschoben

„Bereits heute, drei Tage nach der Festnahme, ist der Betreffende in sein Heimatland abgeschoben worden. Dieses schnelle Handeln zeigt, dass sich der Rechtsstaat zur Wehr setzen kann und keine extremistischen Tendenzen duldet.“ Pistorius dankte auch dem Herkunftsland für die reibungslose Zusammenarbeit und die umgehende Aufnahmebereitschaft. Aus diplomatischen Gründen nannte er keine Einzelheiten und auch nicht die Nationalität des Betroffenen.

Mit dpa

Copy LinkCopy LinkShare on MessengerShare on Messenger
Zur Startseite