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Es war für die meisten Experten eine Riesen-Überraschung, als der Europäische Rat am Dienstagabend Ursula von der Leyen als Kandidatin für den Chefposten der Europäischen Kommission vorgeschlagen hat. Im EU-Parlament gibt es Widerstand, auch weil die deutsche Verteidigungsministerin bei der Europawahl gar nicht auf den Wahllisten stand.

Bei der Abstimmung in zwei Wochen braucht sie eine einfache Mehrheit. Gelingt das nicht, beginnt das Verfahren von vorn. Der Europäische Rat der Staatschefs muss dann innerhalb eines Monats einen neuen Kandidaten suchen. Sollte es klappen, wäre Ursula von der Leyen die erste Frau an der Spitze der EU. Und nach mehr als 50 Jahren wäre die Leitung der EU-Kommission wieder in deutscher Hand.

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