Copy LinkCopy LinkShare on MessengerShare on Messenger

In Hamburg gibt es aktuell einen weiteren Infektionsfall mit dem Coronavirus. Damit erhöht sich die Zahl der Erkrankten in der Hansestadt auf insgesamt fünf. Auch in Schleswig-Holstein gibt es inzwischen drei offiziell bestätigte Corona-Fälle. Bei einer Frau aus Ammersbek im Kreis Stormarn wurde das Virus nachgewiesen. Später meldete der Kreis Pinneberg eine weitere betroffene männliche Person. Der Betroffene ist Mitarbeiter des Universitätsklinikums Eppendorf und hatte sehr wahrscheinlich Kontakt zum ersten schleswig-holsteinischen Fall, einem UKE-Kollegen aus Henstedt-Ulzburg.

Der Erkrankte befindet sich mit seiner Ehefrau und den beiden Kindern in häuslicher Isolation. Der Gesundheitsdienst des Kreises steht in telefonischem Kontakt mit der Familie. Eine stationäre Behandlung ist aufgrund der bisher geringen Krankheitssymptome nicht vorgesehen. Um die Infektionskette zu unterbrechen, wurden jedoch vorsorglich auch die Kita und Schule seiner Kinder geschlossen. Da ein Test beim Schulkind keinerlei Auffälligkeiten anzeigte, wird die Brüder-Grimm-Schule aber ab Donnerstag wieder geöffnet sein. Aufgrund der neuen Entwicklungen wird das Gesundheitsministerium in Kiel ab 10 Uhr am Donnerstag eine Pressekonferenz geben.

Die Kita oder Schule ist geschlossen und Eltern müssen mit ihren Kindern zu Hause bleiben – müssen sich die Eltern nun Urlaub nehmen oder bekommen sie frei? Und bekommt man weiterhin Gehalt gezahlt, wenn man als Verdachtsfall unter Quarantäne gestellt wird? Darf man von zu Hause aus arbeiten, wenn man sich vor einer Infektion auf dem Arbeitsweg oder im Job fürchtet? Diese und viele weitere Fragen haben wir Rechtsanwalt Lars Kohnen gestellt, der am Mittwoch zu Gast im Studio war.

Zur Startseite