Seit 1993 ist der 22. März der Welttag des Wassers. Die Vereinten Nationen haben ihn eingerichtet mit dem Ziel, mehr Wissen zum Thema Wasser und Gewässerschutz zu vermitteln. Etwa 130 Liter verbraucht der durchschnittliche Niedersachse pro Tag – das ist fast eine Badewanne voll. Rund zwei Drittel davon geht für das tägliche Duschen und die Toilettenspülung drauf. Nur ungefähr vier Prozent davon wird getrunken. Insgesamt kommt Niedersachsen somit auf einen Verbrauch von 580 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr.

86 Prozent davon werden von den fast 500 Wasserwerken in Niedersachsen aus dem Grundwasser gewonnen. Der Rest kommt aus Quellen und Talsperren, beispielsweise im Harz. Und in denen sah es im vergangen Sommer eher traurig aus. Die lang anhaltende Trockenheit und Hitze ließ den Wasserstand dort kräftig fallen. Wie ist die aktuelle Lage in den Talsperren? Ist Trinkwasser in Niedersachsen überhaupt sauber genug, um es trinken zu können und wie kann jeder von uns ganz einfach Wasser sparen?

So sparen Sie Wasser
  • Duschen statt baden: Das allein spart im Durchschnitt jeweils 100 Liter Wasser. Tägliches Duschen ist aus hygienischen Gründen nicht notwendig und strapaziert zudem die Haut. Jeden zweiten Tag zu duschen reicht vollkommen aus und spart übers Jahr eine Menge Geld.
  • Wäsche waschen: Nur volle Maschinen in Gang setzen, auf Vorwäsche verzichten und beim Neukauf auf niedrige Verbrauchswerte achten – also nicht mehr als zehn bis zwölf Liter pro Kilo Wäsche.
  • Rasensprengen: Dies ist nur bei extremer Trockenheit nötig. Es sollte ausschließlich morgens oder abends geschehen, um die Verdunstung zu reduzieren. Wer eine Regentonne aufstellt, hat außerdem kostenloses Gießwasser zur Hand!
  • Regenwasser: Wer auf seinem Grundstück das Versickern weitgehend ermöglicht, kann sogar von den Gebühren für Niederschlagswasser befreit werden. Auskunft gibt die zuständige Verwaltung Ihrer Stadt.
  • Nutzung von Regenwasser und Grauwasser: Als Grauwasser bezeichnet man den Teil des häuslichen Abwassers, der durch Baden, Duschen oder Waschen entsteht. Durch spezielle Grauwasseranlagen gereinigt eignet es sich beispielsweise für die Toilettenspülung, Waschmaschine oder Gartenbewässerung. Auch Wasser aus Regenwasserzisternen ist für diese Zwecke nutzbar. Grauwassergewinnungsanlagen benötigen Platz, eine Speicheranlage und ein eigenes Rohrnetz.

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