In der Türkei ist ein weiteres mögliches Opfer des verurteilten Patientenmörders Niels Högel exhumiert worden. Die Generalstaatsanwaltschaft hat das Grab einer Jesidin öffnen lassen, die 2005 im Klinikum Delmenhorst gestorben war. Gerichtsmediziner sollen jetzt die Todesursache klären. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hatte die türkischen Behörden gebeten, die Leichen von vier früheren Patienten des Ex-Pflegers auszugraben und auf Medikamentenrückstände zu untersuchen.

Niels Högel muss sich wegen des Mordes an 100 Patienten vor Gericht verantworten. Wegen sechs Taten am Klinikum Delmenhorst sitzt er bereits lebenslang in Haft.

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