Weiterer Covid-19-Krebspatient im Hamburger UKE gestorben

Nach mehreren nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus im hochsensiblen Bereich der Krebsstationen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist eine weiterer Patient gestorben. Der 74 Jahre alte Leukämie-Patient habe eine Covid-19-Infektion gehabt und sei Mittwochmittag auf der Intensivstation nach einer langjährigen Krebserkrankung und erfolgter Stammzelltransplantation gestorben, teilte das Klinikum mit. Nun müsse untersucht werden, ob Covid-19 ursächlich für den Tod des Mannes gewesen sei.

Insgesamt sieben Krebspatienten inzwischen verstorben

Anfang April war bekannt geworden, dass sich rund 20 Mitarbeiter und etwa 20 schwer kranke Patienten auf Krebsstationen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hatten. Insgesamt sieben der Patienten sind nach UKE-Angaben inzwischen gestorben. Bereits Ende April hat die Staatsanwaltschaft Hamburg wegen der Infektionen Ermittlungen aufgenommen. Sie beträfen Verantwortliche der Klinik und eine Reinigungskraft. Zuvor waren zwei Strafanzeigen eingegangen. Nach einer ersten Prüfung sei ein Anfangsverdacht bestätigt worden.

mit dpa

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