Wacken Open Air: DKMS sucht den 10.000. Stammzellenspender

Zum 30-jährigen Jubiläum vom Wacken Open Air (W:O:A) könnte dieses Jahr ein weiterer Meilenstein dazukommen: Im sechsten Jahr der Partnerschaft des Festivals und der DKMS soll der 10.000 potenzielle Spender in die Datei aufgenommen werden.

Wie die gemeinnützige Organisation berichtet, hätten sich seit Beginn der Kooperation im Jahr 2014 bislang mehr als 7.300 Metal-Fans registriert. 32 davon haben bereits Stammzellen gespendet – und so Patienten Hoffnung auf Leben geschenkt.

Gemeinsam für die zweite Chance auf Leben – so lautet das Motto, mit dem auch 2019 in Wacken der Kampf gegen Blutkrebs aufgenommen werden soll. Die DKMS ist an allen drei Festivaltagen vom 1. bis 3. August beim Wacken Open Air Festival dabei und führt zusammen mit dem Blutspendedienst des Klinikums Itzehoe eine Registrierungsaktion durch.

„Die DKMS rockt, weil sie schwer kranken Menschen eine zweite Chance gibt. Krebs kann jeden treffen und dann kann es das eigene Leben retten, wenn jemand irgendwo auf der Welt dazu bereit ist, zu helfen“, so Thomas Jensen, Gründer und Organisator des Wacken Open Air Festival. Auslöser für das enorme Engagement des W:O:A-Teams war die Erkrankung von Melissa, die Tochter des 2018 verstorbenen Wacken-Produktionsleiters Thomas Hess. „Melissas Schicksal hat uns alle aufgerüttelt. Es war sofort klar, dass wir helfen müssen. Darum gilt auch im Jahr 2019: Leute, kommt vorbei, registriert euch und rettet vielleicht schon bald ein Leben.“

DKMS-Aktionsleiter Nicolai Rosier, Wacken-Gründer Thomas Jensen, DKMS-Mitarbeiterin Simone Henrich, Nils Haarhues (geheilter Patient) und Robert Adam (Blutspendedienst Klinikum Itzehoe) (v.l.n.r.) beim W:O:A 2017. Foto: DKMS

So funktioniert’s

Grundsätzlich kann sich jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren mit festem Wohnsitz in Deutschland als Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lassen – entweder auf Registrierungsaktionen wie beispielsweise beim W:O:A – oder bereits jetzt online über die Kooperationslandingpage unter dkms.de/wacken2019.

Jede Typisierung ist mittlerweile über einen Abstrich der Wangenschleimhaut des Spenders möglich. Dabei wird mithilfe von drei speziellen medizinische Wattestäbchen ein Wangenschleimhautabstrich vorgenommen. Die DKMS registriert ihre Spender seit Oktober 2017 auf diesem Weg, um Aufwand für den Spender und wertvolle Zeit bei der Typisierung zu sparen.

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