Wachsende Corona-Zahlen: Hamburger Inzidenzwert steigt auf 39,5

Eine Ärztin hält einen Corona-Abstrich in den Händen. Foto: Denis Balibouse/KEYSTONE POOL REUTERS/dpa/Symbol

Mit 145 neuen Corona-Infektionen ist auch der sogenannte Inzidenzwert am Freitag in Hamburg weiter angestiegen. Die Anzahl neuer Ansteckungen innerhalb von sieben Tagen pro 100 000 Einwohner:innen liege damit nun bei 39,5 Fällen, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Infektionen erhöhte sich auf 8813. Am Donnerstag waren 125 Corona-Ansteckungen hinzugekommen. Etwa 7000 Infizierte können nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) inzwischen als genesen angesehen werden, 100 mehr als am Vortag.

Mit der Entwicklung werden strengere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wahrscheinlicher. Diese sollen nach einer neuen Regel schon ergriffen werden, wenn der Inzidenzwert drei Tage lang über der 35er-Marke liegt. Erst wenn er dann für drei Tage die Zahl 35 unterschreitet, könnte es Lockerungen geben.

In Hamburger Krankenhäusern wurden 60 Covid-19-Patient:innen behandelt, einer mehr als am Vortag. Die Zahl der Patient:innen auf Intensivstationen blieb unverändert bei zwölf. Bislang starben nach Angaben des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf 241 Menschen an Covid-19. Die Zahl blieb auch am Freitag unverändert. Das RKI nannte für Hamburg wie schon am Vortag 276 Tote.

Die Hamburger Gesundheitsbehörde lässt alle gestorbenen Corona-Patienten obduzieren. Das Institut für Rechtsmedizin zählt auf dieser Grundlage dann sämtliche Fälle, bei denen jemand einer Covid-19-Erkrankung erlegen ist. Das RKI zählt alle Personen, die im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion gestorben sind.

 

Mit dpa

125 Corona-Neuinfektionen: Hamburg überschreitet 35er-Inzidenz

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