Neues Museum Friedland erinnert an Schicksal von Flüchtlingen und Vertriebenen

Thema am 24.03.2016
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Am Wochenende wurde das neue "Museum Friedland" eröffnet. Direkt neben dem Grenzdurchgangslager, im alten Bahnhof in Friedland bei Göttingen. Es zeigt die Aufgaben und die Funktion des Lagers, aber auch das Leben im Lager von 1945 bis heute. Seit Mittwoch ist die Ausstellung für Besucher geöffnet und gibt zum Teil sehr persönliche Einblicke in die Schicksale der Flüchtlinge. Es sind Geschichten von Not, Verzweiflung und Hunger - aber auch Geschichten von Heimat, Neubeginn und ganz viel Hoffnung. Birga Meyer hat die Ausstellung gemeinsam mit fünf Kollegen ausgearbeitet. Drei Jahre lang haben sie Fotos, Tagebücher und zig andere Erinnerungsstücke von Zeitzeugen gesammelt, und mit modernster Technik aufgearbeitet. Mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr hat das Museum geöffnet.

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