Vermisste Oldenburgerin: Zweiter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Im Fall einer seit Juni 2017 vermissten Frau aus Oldenburg sitzt ein zweiter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Der 28-Jährige stehe im dringenden Tatverdacht einer Mittäterschaft bei der Tötung der Frau, teilte die Polizei am Montag mit. Eine Haftbeschwerde eines ebenfalls inhaftierten 56 Jahre alten Polen habe das Landgericht Oldenburg zurückgewiesen und den dringenden Tatverdacht bestätigt. Der Mann habe bereits in seiner Heimat eine mehrjährige Haftstrafe wegen eines Tötungsdeliktes abgesessen. Er habe bei seiner Vernehmung Geldabhebungen eingeräumt und Täterwissen preisgegeben.

Die bei ihrem Verschwinden 55 Jahre alte Frau, die polnisch und gebrochen deutsch spricht, wird seit dem 24. Juni 2017 vermisst. Nach der Tat benutzten zwei Männer mehrfach die EC-Karte der Verschwundenen. Beim Geldabheben wurden sie gefilmt, hatten sich dabei aber vermummt. Ihr Auto wurde im Februar 2018 auf einem Parkplatz unter einer Autobahnbrücke in Bremen gefunden. Die Polizei in Oldenburg hat eine Belohnung von 5.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung des Verschwindens und im Falle einer Straftat zur Ermittlung des Täters führen.

dpa

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