Verbraucherzentrale warnt vor mit Fipronil belasteten Eiern aus Holland

Eier Foto: Pixabay

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73.000 mit dem Insektizid Fipronil belastete Bio-Eier aus den Niederlanden sind offensichtlich bislang in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein in den Verkauf gelangt und werden vom Markt genommen. Das teilte das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der Deutschen Presse-Agentur mit. Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat inzwischen den Nummerncode für die mit Fipronil verunreinigten Eier aus den Niederlanden bekanntgegeben. Der Printcode lautet 0 NL 4031002. Vom Verzehr dieser Eier wird abgeraten.

Der seitens der EU festgelegte Grenzwert von 0,005 mg/kg Ei wurde bei den aktuell überprüften Bio-Eiern deutlich überschritten. Die untersuchten Eier enthielten nach heutigem Stand bis zu 0,019 mg/kg Fipronil. Ein gesundheitliches Risiko ist nach Berechnungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) durch diese Kontamination allerdings praktisch ausgeschlossen. „Die Werte liegen zwar deutlich unter den im Sommer des letzten Jahres gemessenen Höchstwerten, doch sie zeigen einmal mehr, dass das Fipronil-Problem noch nicht vom Tisch ist“, meint Valet. „Bei belasteten Lebensmitteln müssen die Behörden unverzüglich handeln und Informationen nicht nur tröpfchenweise veröffentlichen. Wir brauchen mehr Transparenz“, fordert der Verbraucherschützer.

Weitere Informationen zu Fipronil in Eiern finden Sie auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg.

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