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Nun macht US-Präsident Donald Trump doch Ernst. Seit Freitagmorgen gelten die neuen Strafzölle für Importe aus Europa: 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium. Dabei wurde doch so viel geredet in den vergangenen Monaten und die USA betonen unermüdlich, keinen Handelskrieg zu wollen. Von den Strafzöllen sind auch Unternehmen in Niedersachsen betroffen. Die Salzgitter AG zum Beispiel ist der zweitgrößte Stahlerzeuger Deutschlands. Sie ist mit einem Exportanteil von weniger als drei Prozent in die USA zwar nur gering betroffen, aber auf den Stahlriesen kommen andere Problem zu: umgelenkte Stahlmengen könnten aus China oder der Türkei kommen. Diese Länder wurden vom US-Präsidenten ebenfalls mit Zöllen belegt. Wenn der billigere Stahl dann statt nach Amerika auf den europäischen Markt drängt, haben die niedersächsischen Stahlkocher ein Absatzproblem. In Niedersachsen arbeiten rund 10.000 Menschen in der Stahlbranche.

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