US-Kinderporno-Fahnder bringen Behörden auf Spur von Lehrer

Hinweise von Kinderporno-Ermittlern aus den USA haben die deutschen Behörden auf die Spur eines Lehrers aus dem Kreis Schaumburg gebracht, der sein eigenes Kind sexuell missbraucht haben soll. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur waren die US-Fahnder im Zuge weltweiter Ermittlungen gegen Kinderporno-Ringe im Internet auf den Pädagogen gestoßen. Bei Durchsuchungen im Haus des Lehrers habe die Polizei dann kinderpornografisches Material entdeckt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg am Donnerstag. Dabei habe sich der Verdacht ergeben, dass der Lehrer ein eigenes Kind sexuell missbraucht hat. Der 36-jährige Pädagoge hatte nach Angaben aus Ermittlerkreisen an einem Gymnasium in der Kreisstadt Stadthagen Musik unterrichtet. Er habe auch Kinderchöre in der Region geleitet, hieß es. Hinweise darauf, dass der Mann auch außerhalb seiner Familie Missbrauchstaten begangen hat, gebe es derzeit aber nicht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

dpa

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