Trotz Kritik: Schleswig-Holstein führt wieder Notenzeugnisse ab Klasse drei ein

Die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien (CDU). Foto: Carsten Rehder/Archiv

Trotz der Kritik des Kinderschutzbundes und der Bildungsgewerkschaft GEW bleibt es dabei: Schleswig-Holstein führt zum kommenden Schuljahr wieder verbindlich Noten ab der dritten Klasse ein. Die entsprechende Grundschulverordnung solle am 1. August in Kraft treten, teilte das Bildungsministerium auf Nachfrage mit.

Bildungsministerin Karin Prien (CDU) sagte, sie wolle nicht zurück zur Paukschule der 1950er und 1960er Jahre. Aber Noten seien aus ihrer Sicht ein gutes Rückmeldesystem für Eltern und Schüler. „Deshalb sollen Notenzeugnisse ab Jahrgang drei in Schleswig-Holstein wieder den Regelfall darstellen.“ Notenzeugnisse können laut Ministerium durch Schulkonferenzbeschluss aber auch durch Berichtszeugnisse ersetzt werden.

dpa

> Zur Stellungnahme vom Kinderschutzbund

> Zur gemeinsamen Pressemitteilung von GEWE und Kinderschutzbund

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