Triathlon trotz Corona: Athletinnen starten beim „Swim & Run“ in Lüneburg endlich wieder durch

Die vier Athletinnen vom RSC Lüneburg. v.l.n.r.Tessa Seack und Lea Klinkenberg, Lea van Beek, Frederike van Beek Foto: 17:30 SAT.1 REGIONAL

Es hätte so ein schönes Triathlon-Jahr werden können. Aber die Corona-Pandemie hat vielen Sportler*innen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auch in der 2. Bundesliga Nord mussten viele Rennen abgesagt werden. Aber deswegen sollten längst nicht alle Wettkämpfe ins Wasser fallen. Die Deutsche Triathlon Union e. V. (DTU) hat aus diesem Grund bereits Ende Juni ein virtuelles Rennen ins Leben gerufen. Der zweite Wettkampf konnte nun in Form eines dezentralen „Swim & Run“ stattfinden. So konnten die Athlet*innen am 2. August bei dem dezentralen Wettkampf zumindest einen kleinen Sport-Alltag leben.

 

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Am Sonntag werden nach der @triathlonbundesliga auch zahlreiche Teams der 2. Triathlon-Bundesliga den dezentralen Swim & Run ausgetragen 🙌 Die Athlet*innen aller teilnehmenden Teams absolvieren dabei eigenständig 800m Schwimmen und im Anschluss einen 5-Kilometer-Lauf 🏊‍♀️🏃‍♂️ Wir werden bei @eintrachttria vor Ort dabei sein & berichten ab 14:30 Uhr auf unserem DTU- sowie Bundesliga-Kanal via Instagram-Live über den #swimandrun der Frauen und Männer 🎥 Seid dabei! Wir freuen uns auf euch! 😍 #triathlondeutschland #triathlon #triathlond #swimbikerun #triathlonliebe #triathlonlove #formel1destriathlons #bundesliga #triathlonbundesliga

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Triathlon in Zeiten von Corona

Triathlon in Corona-Zeiten? Ja, das geht! Bei dem dezentralen „Swim & Run“ haben die Sportler*innen ihren Sportgeist in diesem Jahr anders unter Beweis gestellt. So hatte jedes Team die Möglichkeit, den Wettkampf vor Ort selbst umzusetzen. Die Schwimm-Einheiten mussten währenddessen per Video dokumentiert und anschließend an die Deutsche Triathlon Union e. V. (DTU) übermittelt werden. Auch die GPS-Daten wurden aufgezeichnet und übertragen. Schlussendlich hat die DTU online die Ergebnisse zusammengetragen. Zahlreiche Vereine aus dem Norden haben sich so ein Kopf-an-Kopf-Rennen der besonderen Art geleistet. Denn die Athlet*innen brennen nach langer Corona-Pause für ein Match auf Augenhöhe.

Schwimmen und Laufen in Bestzeit

Auch für die vier Schwimmer*innen vom RSC Lüneburg war das eine komplett neue Form von Wettbewerb. Lea van Beek, Frederike van Beek, Lea Klinkenberg und Tessa Seack trainieren täglich, um sich ihren Traum vom Treppchen zu erfüllen. An diesem heißen Sonntag hieß es dann: 800 Meter schwimmen und 5000 Meter laufen – und das natürlich in einer Bestzeit. Diesmal haben sie im heimischen Waldbad Bienenbüttel ihre Bahnen gezogen. Für die vier Mädels war das Wettkampf-Fieber nach einer langen Pause endlich wieder da. Denn trotz Corona waren 179 Schwimmer*innen mit am Start.

Und die 19-jährige Lea van Beek konnte mit ihrer Leistung glänzen und sich den 10. Platz ergattern. Mit der Zeit von 00:20:16 habe sie jedoch ihr persönliches Ziel glatt verfehlt. Allgemein hätte das Team noch mehr Power geben können, meint die junge Sportlerin: „Insgesamt sind wir mit unserer Leistung nicht zufrieden. Zwei Mädels sind verletzt gestartet. Sie haben sich aber tapfer geschlagen und für das Team gekämpft.“ Denn die Freude über eine fast alltägliche Wettkampfsroutine und dem Spaß am Sport sei für die die vier Lüneburgerinnen das Wichtigste an diesem Tag gewesen.

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Nach dem „Swim & Run“ sind noch zweit weitere Vergleichswettkämpfe geplant. Ob nun auch im Triathlon bald wieder der geregelte Sportalltag wiederkommen kann, steht jedoch weiterhin in den Sternen. Trotz allem waren die Athlet*innen dankbar darüber, dass dieses Wochenende der Sport corona-konform wieder losgehen konnte.

 

Marit Langschwager

Zweitliga-Triathletinnen aus Lüneburg bereiten sich auf dezentraler Swim & Run am Sonntag vor

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