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Am Dienstag ist es in Vechta zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Nach ersten Ermittlungen wollte ein 81-jähriger Mann aus Vechta mit seinem Fahrrad einen Bahnübergang überqueren. Als er sich dem Bahnübergang auf dem Radweg näherte, habe eine andere Radfahrerin noch versucht ihn zu warnen, doch der Mann fuhr unvermittelt auf seinem Fahrrad weiter und wurde beim Passieren der Gleise von der kreuzenden Nordwestbahn erfasst und dabei tödlich verletzt.

In der Bahn befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls rund 20 Fahrgäste. Der 44-jährige Zugführer leitete kurz vor der Kollision noch eine Gefahrenbremsung ein, konnte den Zusammenprall zwischen Rad und Bahn aber nicht mehr verhindern. Er erlitt einen Schock und wurde nach dem Unfall ärztlich betreut. Auch die Fahrgäste in der Bahn waren zum Teil geschockt, wurden ärztlich betreut und anschließend von Feuerwehrkräften der Freiwilligen Feuerwehr Vechta aus dem Zug begleitet. Es wurde ein Ersatzverkehr eingerichtet, der die Fahrgäste weiterbeförderte.

Neben Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehr war auch das Kriseninterventionsteam der Malteser im Einsatz und kümmerte sich um die Unfallbeteiligten bzw. die geschockten Fahrgäste. Die Oldenburger Straße musste für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen für rund drei Stunden voll gesperrt werden, eine Umleitung wurde eingerichtet.

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