Tierversuche in Neu Wulmstorf: Tierschützer veröffentlichen grausame Undercover-Aufnahmen

Tierschützer erheben schwere Vorwürfe wegen der angeblichen Misshandlung von Versuchstieren in einem kommerziellen Labor in Neu Wulmstorf bei Hamburg. Ein Aktivist habe nach eigenen Angaben mehrere Monate verdeckt in dem abgeschotteten Betrieb der Firma LPT gearbeitet und dort erstmals seit Jahren Aufnahmen gemacht. Das teilten die Gruppen Soko Tierschutz und Cruelty Free International mit. Hunde würden bei Versuchen mit giftigen Substanzen nicht richtig versorgt. Laboraffen seien äußerst brutal behandelt worden.

Labor in Mienenbüttel sei erneut kontrolliert worden

Der Landkreis Harburg bestätigte am Montag, dass die LPT-Außenstelle im Neu Wulmstorfer Ortsteil Mienenbüttel nach Bekanntwerden der Vorwürfe erneut kontrolliert worden sei. Die Tierschützer berichteten, dass die Käfige für die Affen zu klein seien, sagte ein Sprecher. Den Hinweisen auf Misshandlungen werde nachgegangen. Die Firma Laboratory of Pharmacology and Toxicology mit Hauptsitz in Hamburg-Neugraben äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht. Tierschützer fordern seit langem eine Stilllegung des Betriebs.

> Das Video der SOKO Tierschutz im Facebook-Kanal

dpa

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