Die Anschuldigungen sind groß und als Beweis soll umfangreiches Videomaterial vorliegen. Ein Schlachthof in Oldenburg wird beschuldigt, Kühe und Rinder grausam gequält zu haben. Zum Beispiel soll der Elektroschocker viel zu oft und falsch eingesetzt werden und auf den Videos seien Rinder zu sehen, die nach Einschätzung von Tierschützern nicht richtig betäubt seien. Die Tiere müssen aber laut Gesetz vor der Tötung völlig bewusstlos sein. Der Fall ist nun eine Angelegenheit für die Staatsanwaltschaft. Fast zwei Monate haben Tierschutz-Aktivisten heimlich in dem Oldenburger Schlachthof gefilmt. 600 Stunden Material haben sie dann dem Deutschen Tierschutzbüro übergeben. Deren Mitglieder protestierten am Dienstag vor dem Oldenburger Schlachthof. Das Unternehmen selbst zeigte sich schockiert über die Videoaufnahmen. In einem Statement erklärte die Geschäftsleitung, dass die Verstöße von per Werksvertrag eingesetzten Beschäftigten begangen wurden und diese ab sofort nicht mehr eingesetzt werden.

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