Terrorverdächtige Iraker aus S-H wollen Geständnisse ablegen

Der Prozess gegen drei terrorverdächtige Iraker aus Schleswig-Holstein wird heute in Hamburg voraussichtlich mit Geständnissen der Angeklagten fortgesetzt. Das Gericht, die Bundesanwaltschaft und die Verteidigung hatten sich auf einen Strafrahmen verständigt, wenn die Angeklagten umfassend aussagen. Danach erwartet die beiden 23 Jahre alten Hauptangeklagten eine Haftstrafe zwischen vier Jahren, drei Monaten und fünf Jahren. Der dritte Angeklagte, der wegen Beihilfe vor Gericht steht, muss mit einer Strafe zwischen einem Jahr, neun Monaten und zwei Jahren rechnen, die jeweils zur Bewährung ausgesetzt werden könnten.

Die Iraker sitzen seit ihrer Festnahme Ende Januar in Untersuchungshaft. Den beiden jüngeren Angeklagten wirft die Bundesanwaltschaft vor, in Schleswig-Holstein einen islamistisch motivierten Sprengstoffanschlag vorbereitet zu haben (Aktenzeichen: 4 St 1/19). Der dritte, 36 Jahre alte Angeklagte soll sie bei der letztlich erfolglosen Suche nach einer Waffe unterstützt haben.

dpa

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