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Der „Lockdown light“ ist gestartet. Auf Sylt herrscht eine bedrückende Stimmung. Die Westerländer Innenstadt ist so leer wie selten. Bis Donnerstag müssen auch die letzten Tourist:innen die Insel verlassen haben, viele mussten ihren Urlaub frühzeitig abbrechen. Lediglich die Zweitwohnungsbesitzer:innen dürfen bleiben. Die Einzelhändler:innen hoffen, durch sie wenigstens ein bisschen Umsatz machen zu können, um über die Runden zu kommen, denn im Gegensatz zum ersten Lockdown dürfen sie ihre Läden diesmal zumindest offen halten.

Besonders hart trifft es Gastronomie und Hotellerie. Sie müssen schließen. Es ist eine wirtschaftliche Katastrophe. Bei allem Verständnis für die Situation – mancher Hotelier hätte sich eine bessere Kommunikation gewünscht. Mittwoch kam die Aufforderung zum Schließen, doch erst Samstag – also drei Tage später – wurde die Sonderregelung für die Inseln nachgeschoben.

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