Sturmtief „Sabine“ sorgt für tausende Feuerwehreinsätze in Niedersachsen und Bremen

Ein umgestürzter Baum liegt auf einer Straße. Foto: Thomas Frey/dpa

Die Feuerwehren und Rettungsdienste in Niedersachsen und Bremen haben am Sonntag zu tausenden Einsätzen wegen des Sturmtiefs „Sabine“ ausrücken müssen. Obwohl es zunächst keine Meldungen über ernsthaft Verletzte gab, warnte die Feuerwehr eindringlich vor der andauernden Gefahr des Sturms, Menschen sollten sich möglichst nicht im Freien aufhalten.

Umstürzende Bäume richten großen Schaden an

Alleine im Bereich der Großleitstelle Oldenburg gab es bis zum späten Abend 592 Einsätze, 311 davon von den Feuerwehren, wie die Leitstelle auf Facebook mitteilte. Bei den Einsätzen auch in anderen Landesteilen ging es in zahllosen Fällen um umgestürzte Bäume, die Straßen blockierten, auf Häuser oder Autos krachten oder auf andere Weise eine Gefahr darstellten. Außerdem lösten sich Dachziegel und Verkleidungen.

Sowohl im Landkreis Oldenburg, als auch in Delmenhorst entwurzelten erste Bäume, stürzten auf Straßen und blockierten diese. Auch kein Glück hatten die Anwohner in Achim. Hier kippte ein Baum um und landete in einer Hauseinfahrt.

Über 100 Feuerwehreinsätze in Bremerhaven

In Bremerhaven gab es zusätzlich zum üblichen Einsatzgeschehen mehr als 100 Feuerwehreinsätze. Unter anderem stürzte im Bereich des Rangierbahnhofs Speckenbüttel ein Baum auf die Oberleitung der Deutschen Bahn. In Wilhelmshaven rückten rund 100 Wehrmänner mit 18 Fahrzeugen zu 50 Einsätzen aus. In der Landeshauptstadt Hannover waren 540 Feuerwehrleute einsatzbereit, in Dutzenden von Fällen rückten sie wegen umgestürzter Bäume, abgebrochener Äste, losen Dachteilen sowie auch umgestürzten Bauzäunen aus.

mit dpa

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