Sturm im Harz: Luchs in Gehege von Baum erschlagen

Tamino wurde 2005 im Wildpark Ranua in Finnland geboren. Foto: Anja Fischer / Nationalpark Harz

Ein Todesopfer hat Sturm „Sabine“ nun leider doch gefordert: Im Luchsgehege an den Rabenklippen bei Bad Harzburg ist der 15-jährige Luchs „Tamino“ von umfallenden Buchen getroffen und tödlich verletzt worden. Außerdem seien drei weitere Tiere aus dem Gehege verschwunden. Nach den entlaufenen Katzen wird nun gesucht.

Luchs-Gehege gesperrt

Luchs-Projektleiter Ole Anders schätzt die Überlebenschancen der ausgebrochenen Tiere zunächst als gut ein. „Es gibt eine gute Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Weile klar kommen. Sie sind gut genährt und können auch ohne Jagderfolg ca. zwei Wochen überstehen“. Das Gehege bleibt zunächst für Besucher gesperrt, die öffentlichen Luchsfütterungen entfallen bis auf Weiteres.

Bitte melden Sie Hinweise zum Verbleib der Tiere oder aktuelle Sichtungen direkt an Ole Anders unter der Telefonnummer 0170 206 1123 oder an die Nationalpark-Zentrale unter 03943 5502-0.

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