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330.000 Tonnen Plastikmüll allein in Deutschland landen pro Jahr in den Gewässern. Zum ersten Mal haben Forscher nun Teile davon in Stuhlproben von Menschen gefunden. Für die Studie haben sich acht Probanden aus der ganzen Welt eine Woche lang von in Plastik verpackten Lebensmitteln und Getränken aus PET-Flaschen sowie von Fisch- oder Meeresfrüchten ernährt. Das anschließende Ergebnis in den Stuhlproben: Neun verschiedene Kunststoffarten, in einer Größe von maximal 500 Mikrometern, also so groß wie ein halber Millimeter, wurden gefunden. Weil es sich um die erste Studie dieser Art handelt und die Forschung hier noch am Anfang steht, ist nicht bekannt, ob dadurch ein gesundheitliches Risiko besteht. Fakt ist: Vor allem durch Autoreifen-Abrieb, Bauschutt oder Kosmetika landet Plastik in der Umwelt. In Schweden ist es deshalb seit Juli verboten, Kosmetik, die Plastikpartikel enthält, zu verkaufen.

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