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Bereits zum zweiten Mal wurden mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 17 Jahren während der Corona-Pandemie vom Hamburger UKE zu ihrer Situation befragt. Das Ergebnis der Studie: Die Belastungen haben sich durch den Lockdown bei vielen weiter verstärkt. Jedes dritte Kind ist betroffen.

Die Ergebnisse einer weiteren Studie des UKE zur Gewalt gegen Kinder sind ebenfalls besorgniserregend. Zwar sind die Patient:innenzahlen bei den Kinderschutzambulanzen um 15 Prozent rückläufig, aber „da nahe liegt, dass Misshandlung und Vernachlässigung unter den Einschränkungen nicht abgenommen haben, stützt dieses Ergebnis die These und Vermutung, dass die Dunkelziffer gefährdeter Kinder weiter zugenommen haben könnte“, so Dr. Jo Ewert, Kinderschutz-Koordinator des UKE.

Die Ergebnisse der Studien zeigen, dass den betroffenen Kindern und Jugendlichen durch den Lockdown sowohl soziale Kontakte als auch soziale Kontrollen fehlen. Die Studienleiterin, Prof. Ulrike Ravens-Sieberer, fordert zumindest eine Teilöffnung der Schulen.

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